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GESCHICHTE DES ESSBAREN GOLDES

 

Gold, ein Edelmetall, das für seinen schimmernden Glanz und seine Formbarkeit bewundert wird, hat die menschlichen Zivilisationen seit Jahrtausenden in seinen Bann gezogen. Das wegen seiner Seltenheit und Schönheit begehrte Gold wurde für verschiedene Zwecke verwendet, von der Herstellung von exquisitem Schmuck und der Verzierung heiliger Artefakte bis hin zur Verwendung als Währung und Symbol für Reichtum. Obwohl die Anziehungskraft von Gold in verschiedenen Lebensbereichen unbestritten ist, geht seine Verwendung über den Bereich der Verzierung und der Finanzen hinaus. Eine weniger bekannte, aber nicht minder faszinierende Anwendung dieses prächtigen Metalls findet sich in der kulinarischen Welt - essbares Gold.

Essbares Gold hat eine lange und faszinierende Geschichte, die Tausende von Jahren zurückreicht. Das für seine Schönheit und Seltenheit verehrte Gold wurde in verschiedenen kulinarischen Anwendungen als Symbol für Reichtum, Macht und Prestige verwendet.

Die alten Ägypter waren eine der ersten Zivilisationen, die Gold in ihrer Küche verwendeten. Pharaonen und hochrangige Beamte verzehrten mit Gold durchsetzte Speisen und Getränke, um ihren Status zu demonstrieren und angeblich ihr Leben zu verlängern. Sie glaubten, dass der Verzehr von Gold ihnen erlaubte, die mystischen Kräfte des Metalls zu absorbieren und sie den Göttern näher zu bringen.

Im mittelalterlichen Europa wurde essbares Gold ein beliebtes Mittel des Adels, um seinen Reichtum und Wohlstand zu demonstrieren. Blattgold wurde häufig zur Dekoration üppiger Feste verwendet, um die Opulenz der servierten Speisen zu unterstreichen.  In den Mailänder Chroniken von Bernardino Corio wird das Hochzeitsessen von Violante Visconsi und Lionel Plantagenet (1368) beschrieben, bei dem den illustren Gästen (darunter Petrarca) zahlreiche Wildstücke serviert wurden, die mit Blättern aus purem Gold bedeckt waren. Safran wurde auch wegen seiner gelben Farbe verwendet, um Gemälden - und später auch Speisen - einen goldähnlichen Charakter zu verleihen. Auf diese Weise wurde das von den Mailändern geliebte Safranrisotto erfunden. Der italienische Küchenchef Gualtiero Marchesi hält diese Legende aufrecht, indem er sein Safranrisotto mit essbarem Blattgold garniert. Im 16. Jahrhundert verwendete der italienische Koch Bartolomeo Scappi, der als Leibkoch von Papst Pius V. bekannt war, häufig Blattgold, um seine kulinarischen Meisterwerke zu garnieren.

Während der Renaissance erforschten die Alchemisten in Europa die medizinischen Eigenschaften von Gold, dem man heilende Kräfte zuschrieb. Mit Gold versetzte Elixiere, bekannt als Aurum Potabile" oder trinkbares Gold", wurden als Heilmittel für verschiedene Krankheiten verschrieben. Viele glaubten, dass der Verzehr von Gold den Körper verjüngen, Krankheiten heilen und sogar die Langlebigkeit fördern könne.

In Asien wird essbares Gold seit Jahrhunderten in der traditionellen chinesischen Medizin und in der ayurvedischen Praxis verwendet, wo man ihm immer noch therapeutische Eigenschaften zuschreibt. In Japan lässt sich die Verwendung von Blattgold in Speisen und Getränken bis in die Edo-Zeit (1603-1868) zurückverfolgen, als es zur Verzierung luxuriöser Speisen für Samurai und Adelige verwendet wurde.

Auch heute noch ist essbares Gold ein Symbol für Luxus und Extravaganz. Es wird häufig als dekoratives Element in gehobenen Restaurants und Gourmetprodukten verwendet und verleiht Gerichten und Desserts einen Hauch von Opulenz. Mit der wachsenden Beliebtheit von mit Gold durchsetzten kulinarischen Kreationen ist essbares Gold zu einer begehrten Zutat für diejenigen geworden, die ihr kulinarisches Erlebnis aufwerten wollen.

Im Laufe der Geschichte war die Verwendung von essbarem Gold tief in der Tradition und Mystik verwurzelt und hat verschiedene Kulturen und Zeiträume überdauert. Von den opulenten Festen im alten Ägypten bis zu den extravaganten Banketten im mittelalterlichen Europa wurde Gold nicht nur wegen seiner faszinierenden Schönheit geschätzt, sondern auch wegen seiner angeblichen gesundheitlichen Vorteile und seiner Verbindung zu Reichtum und Macht. Heute hat DeLafée diese uralte Praxis aufgegriffen und feinste Schweizer Schokolade mit Blattgold veredelt, um die Kunst des kulinarischen Genusses mit einem Hauch von zeitlosem Luxus zu verbinden.

 

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